Berlin – A place to be

862km an einem Wochenende….. 862km, quasi als Einstand für Marley.. Marley?

Jap. Marley begleitet mich jetzt quasi seit Anfang des Monats; getreu dem Motto ‘Alles neu macht der Mai’. Mit dem gestrigen Tage, durfte er mal am Stück die Autobahn genießen und weil das nicht ausreichte, mir nicht ausreichte, ging es heute gleich wieder in den Norden.

Auf der gestrigen Heimreise überlegte ich noch kurzzeitig, über Nacht an der Küste zu schlafen, hinsichtlich dessen, dass mein Bettzeug im Auto aber auf die noch frischen Nächte nicht ausgelegt ist, begab ich mich wieder nach Kamenz..

Süßer die Glocken nie klingen, von des Kirchturms Uhr, kurz vor Zehn, nach einer unruhigen Kampfnacht mit miserablen Träumen. Behäbig schmeiße ich die Gebeine aus dem Bett und schmiere mir wirr im Gesicht herum, merke einen leichten Sonnenbrand und komme ins Grübeln..

Sonntag….. Sonntag und schon fast Mittag.. Schönes Wetter und diese verdammte Sehnsucht und dann noch dieser Autobahndrang.

Die Vernunft meldet kurzzeitig ein: Lass Häuser anschauen; alte, vergammelte Häuser in der Umgebung.

Doch was kann ich dafür, dass Pulsnitz gesperrt ist und damit mein Plan nicht aufging, flink von A nach B zu gelangen?! Und wenn ich einmal auf der Autobahn bin…. Und diese Sehnsucht….

Und schon bin ich in Berlin. Marley brav geparkt, an der schönen Allee vom Treptower Park und watschel auch schon los und lasse meine Blicke schweifen.

Ich würde lügen, würde ich meinen, ich kann Berlin nicht ausstehen. Immer wieder tauche ich tiefer und anders in die Stadt ein und entdecke wundervolle Fleckchen. Ob ich mir vorstellen könnte da zu leben, weiß ich nicht, aber das steht aktuell auch nicht zur Debatte, aber sag niemals nie.

Nun haben sich beide Wohnungen, festsitzend und rollbar gewechselt und so sehr ich Veränderungen mag, mag ich auch eine Stabilität im Leben. Ich bin hochgradig in beide verschossen und mache daraus auch kein Geheimnis, aber auf die festsitzende Wohnung kann ich irgendwann auch wieder verzichten und wer weiß, was das Leben noch so hervorzaubert..

Bis dahin genieße ich alles aus der äußeren Perspektive und dass ich eine Wandernomade bin, ist auch kein Geheimnis. 😉

Nebst viel Grün, fand ich heute auch viel Bunt. Während ich Kaffee und Crêpes im Park genoss, nutzte ich meine Telefonkurbel für Berlin-Recherchen und peilte daraufhin eine sehr bunte Gegend an und Schwupps – verschossen!

Allerdings nahm es danach eine dramatische Wendung: Federleicht, wie ich nach dieser Fototour war, erdete mich eine Ladung Sushi im schicken Stadtteil Charlottenburg, sodass ich nahezu bewegungsunfähig zu Marley zurückrollte.

TTP Sushi II – SCHWER zu empfehlen, im wahrsten Sinne des Wortes 😉

Es war eine flotte, schwungvolle und wohltuende Rückfahrt. Anders als auf der Hinfahrt, fühlte ich mich gut gesättigt, nicht nur körperlich. Ich hatte Frohsinn und Heiterkeit nicht nur an der Schiffsanlegestelle in Treptow gefunden, sondern auch in meinem Gemüt kehrten die beiden Gesellen wieder ein. Als ich kurz vor 21 Uhr wieder in Kamenz einrollte, schenkte uns der Sonntag noch ein herrliches Farbspektakel und ich bin mir sicher: Diese Nacht wird ruhiger. 🙂

Danke Marley ♥

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