BandArena – Helfen statt meckern

„Unsere Kernkompetenz ist die Musik und obwohl wir damit allein die Welt nicht retten werden, können wir unseren bescheidenen Beitrag leisten und ein paar Kindern etwas bieten, was ihnen sonst verwehrt bliebe.
Wir wollen Inspiration und Vorbild sein. Denn jeder kann etwas tun, wenn er es möchte.
Dafür stehen wir mit dem Projekt von ganzem Herzen!“

..so heißt es auf der Seite der BandArena

Und genau bei diesem wundervollen Projekt durfte ich fotografisch mitwirken und möchte es zukünftig auch weiterhin sehr sehr gerne. Denn das Benefizkonzert, welches am 29. Dezember 2018 im Dresdener Puschkin stattfand, ist erst der Anfang. BandArena, gegründet von Phil, ermöglicht es Kindern an Musikunterricht teilzunehmen, die anderweitig gar nicht die Möglichkeit haben Musik zu lernen.

Musiker geben Kindern ehrenamtlich Musikunterricht in Kinderheimen und zum Benefiz wurden nebst Geld auch Sachgegenstände eingenommen.

6 Bands gaben sich die Ehre und füllten Stunden und die Kasse.

Ich muss anmerken, dass es mein erstes Konzert, dieser Art, seit langem war und ich zugegebener Maßen, gemeinsam mit meiner Freundin, anmerken musste, dass wir „zu alt für diesen Scheiß“ geworden sind hahahaha

Aber es tat gut! Es tat gut, Freunde wiederzusehen, einen kleinen Teil beitragen zu können und zudem zu sehen, wie unterschiedliche Altersgruppen und Genres sich die Hand reichen und dem einen Zweck dienen wollen.

Es war eine ausgelassene Feier, es war auch wirklich sehr früh, sodass wir beide bei Zeiten verschwunden sind, weil wir noch etwas Autobahn und Überland zu bewerkstelligen hatten 🙂

Aber ich würde es sofort wieder tun.

Schaut ruhig mal bei BandArena vorbei. Ihr könnt spenden, euch beteiligen, indem ihr einfach Kontakt aufnehmt.

Hier erst einmal ein paar Eindrücke der Bands:

TomSon MuGlerBe – die sympathischen Dresdner kenne ich jetzt schon einige Jahre und sind mir sehr wichtig. Emil hatte ich in meiner Klasse, als ich noch an seiner Schule gearbeitet hatte und es ist eine große emotionale Kiste den kleinen großen Mann im wahrsten Sinne des Wortes wachsen zu sehen. Das Familienprojekt, was sie dort hochgezogen haben ist wirklich grandios!

Offbeat Cooperative – Der Rythmus, bei dem man mit muss oder irgendwie so kam es mir vor, als vor der Bühne alles tanzte und wackelte und sogar niederkniete uiuiuiu

Halbstark 50Hz – ähm….. ähm….. okay, jetzt muss ich passen…. Ich habe zugehört, ich schwöre, aber dort war ich dann im Fotomodus und muss gestehen, dass ich auch so von der Tatsache abgelenkt war, dass so viele bekannte Gesichter vor Ort waren, dass beinahe nur noch die Motive vor meiner Linse zählten. Also müsst ihr euch die Jungs wohl selber mal anhören 😉

Real Sickheadz – …. und mein erster Gedanke war: Caspars und Isolated und wie sie alle auf der Bühne standen, regelmäßig, als Konzertbooking viele Jahre noch mein Ding war; von Wochenende zu Wochenende. Ich musste schmunzeln und war gen Ende aber auch schon irgendwie am Ende. Sag ja, „zu alt für diesen Scheiß“!

Deep Throat – ..es fällt schwer unparteiisch zu sein. Meins persönlich wars nicht. Fasse ich mich einfach kurz. Das lag weniger am musikalischen. Aber ich finds klasse, wie sie sich eingebracht haben und dem ganzen noch ein Krönchen aufgesetzt haben und mit einer Instrumentenspende dem Projekt unter die Arme griffen.

Asyl for Insane – Jungs, ihr seid einfach HAMMER! Made my day, evening, night.. Das hat eine so herrliche Wendung gegeben, als ich mich schon beinahe dem ‚Mimmimmi, ich kann nicht mehr‘ hingeben wollte. Rythmisch, absolute Könner und so strahlend und so viel Spaß auf der Bühne. Hört nie auf! Ihr habt es so drauf! Vergeudet das bitte niemals nie! Und eure Höflichkeit – hilfe, ich bin geschmolzen! Ich dachte Anstand, Höflichkeit und Etikette seien verloren…. Danke! 🙂

Lieber, lieber Tobias! Ich beobachte ja sowieso gerne die Fotografen an solchen Abenden und nehme sie so gerne vor die Linse, weil es so uuuunheimlich interessant ist, wenn sie so versinken und machen und nichts mehr mitbekommen, was hinter oder neben dem Objektiv so abgeht. Aber Du warst im Fokus und ich fand es herrlich, wie Du Wieselartig an der Bühne entlangsprangst und ich danke Dir von Herzen für die kurzzeitige Objektivspende!

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